Der ökologische Fußabdruck der wirtschaftlich erfolgreichen Länder überfordert das biologische Gleichgewicht der Erde. Jüngste Untersuchungen weisen für Deutschland einen Faktor 4,5 aus. Deutschland belastet unsere Umwelt also 4,5mal mehr als es langfristig biologisch verkraftbar ist. Teile der Wissenschaft fordern deshalb eine schnellere Einführung regulierender Maßnahmen, um unsere Umwelt zu schützen - den Klimawandel abzuschwächen.
AMPEG hat entschieden, sich während des laufenden Betriebs möglichst umweltgerecht zu verhalten. Nachfolgend zeigen wir zwei Beispiele auf, in denen diese Richtlinie besonders deutlich zu Tage tritt.
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Bild: BMU/14697 |
Mittelständische Unternehmen sind für die schnelle Umsetzung von Entscheidungen bekannt - also für schnelles Handeln. AMPEG hat schon im Jahr 2003 Green-PC's eingeführt, die bereits die erst 2005 bzw. Juli 2006 in Kraft getretenen Umweltrichtlinien WEEE und RoHS erfüllten.
Die Untersuchung unserer Geschäftsprozesse hat 2007 zu einem weiteren Projekt zur Reduzierung von Umweltbelastungen geführt, welches den Betrieb unseres IT-Netzwerkes betrifft.
Die Situation des IT-Betriebes bei AMPEG: um eine möglichst hohe Qualität bei der Auswahl und Entwicklung von Produkten und Services zu erreichen, wird ein komplexes produktives Netzwerk unterhalten. Die Struktur und auch der Einsatz von über 40 Servern entsprechen eher einem Dienstleistungsunternehmen mit 1000 und mehr PC-Arbeitsplätzen, als einem kleineren mittelständischen Unternehmen. Um den hohen Stromverbrauch zu reduzieren, der aus dem ganzjährigen ununterbrochenen Betrieb der Server resultiert, wurde Anfang des Jahres 2007 beschlossen, soviel Hardware wie möglich zu virtualisieren. Die leistungsstarken Prozessoren der neuen Servergeneration waren auch bei AMPEG nur zum Teil ausgelastet, so dass eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ausreichte, um mehrere virtuelle Server auf einer Server-Hardware zu betreiben.
Das Ergebnis: Bei der durchweg älteren Hardware, die virtualisiert wurde, betrug die durchschnittliche Leistungsaufnahme 178 Watt pro Stunde. Daraus resultiert bei einer Laufzeit von 365 Tagen eine durchschnittliche Stromeinsparung von 1.559,28 Kilowatt pro Jahr und Server. AMPEG konnte mit dieser Maßnahme den Stromverbrauch des gesamten Betriebes um 23,52% reduzieren.
Das Controlling von AMPEG hat mitgerechnet und den Vorschlag eingereicht, die Stromeinsparungen für den Umstieg auf einen Anbieter zu nutzen, der Strom zu 100% aus regenerativer Energie erzeugt. Obwohl der höhere Preis für die Kilowattstunde einen Teil der Einsparungen kompensiert, wollen wir mit einem guten Beispiel vorangehen und in Zukunft den Strom für den gesamten Geschäftsbetrieb von Anbietern regenerativer Energie beziehen.
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| H.-G. Oed / BMU |
Fahrzeugflotte
Die Diskussion um die Umweltbelastung durch den weltweit angestiegenen CO2-Austoß zeigt, dass jeder Beitrag, der zur Senkung beiträgt nur wünschenswert ist. AMPEG hat auf dieses Thema reagiert und Anfang 2006 CO2-Grenzwerte für die PKW-Fahrzeugklassen eingeführt. Die höchste zugelassene CO2-Emission in der Klasse „große Limousine“ beträgt beispielsweise 180g/km, danach reduzieren sich die zugelassenen Grenzwerte je nach Fahrzeugklasse um weitere 10 - 40g/km.
Da wir von einem flächendeckenden Tankstellennetz abhängig sind, sind die CO2-Grenzwerte zurzeit in Deutschland nur durch einen Umstieg auf Dieselmotoren mit Russpartikelfilter zu erreichen. Bei einigen Fahrzeugen konnten somit die CO2 Emissionen bis zu mehreren Tonnen pro Jahr reduziert werden. Die vereinbarten Grenzwerte gelten ebenfalls für die Limousinen der Geschäftsleitung.
Das beste Mittel die Umweltbelastung durch Kraftfahrzeuge gering zu halten, ist jedoch ein möglichst niedriger Benzinverbrauch. Wir streben deshalb einen Gesamtflottenverbrauch an, der so niedrig wie möglich ist. Einen Leitfaden zu den CO2-Emissionen der aktuell angebotenen Fahrzeuge erhalten Sie bei der DAT unter http://www.dat.de/